Immobilien: Stadt schlägt Land

01.09.2016

Das Landleben lockt die Menschen derzeit kaum. Laut einer aktuellen Untersuchung sind vor allem Immobilien in den Städten und Speckgürteln gefragt. Demnach wünschen sich nur rund 9 Prozent der Befragten ein Eigenheim auf dem Land, wohingegen 43 Prozent inmitten der Stadt und 48 Prozent zumindest in Stadtnähe leben möchten.

Die Infrastruktur macht den Unterschied

Die Gründe für das deutliche Votum zum urbanen Umfeld liegen klar auf der Hand. Gute Einkaufsmöglichkeiten, eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und ärztliche Versorgung sind häufig genannte Kriterien für die Immobilienwahl. Ebenfalls wichtig: für rund eine Drittel der Befragten spielt auch die Entfernung zur Arbeitsstätte eine entscheidende Rolle.

Aber auch im städtischen Umfeld ist nicht alles Gold, was glänzt. Zwar überwiegen die infrastrukturellen Vorteile für viele Immobilienkäufer, das gesuchte Eigenheim muss dennoch auch noch weiteren Kriterien genügen. Ganz oben auf der Liste: Lärm ist für fast die Hälfte der Befragten ein Ausschlusskriterium. So werden verkehrliche Pluspunkte wie eine gute Straßenanbindung schnell zum Nachteil. Auch eine problematische Nachbarschaft kann vom Immobilienkauf abhalten, findet rund ein Drittel. Immerhin noch für 22 Prozent wichtig: der PKW-Stellplatz.

Das Signal an die Immobilienwirtschaft ist klar: Wohnraum gerade im urbanen Umfeld ist begehrt, muss aber hohen Ansprüchen genügen.

Zurück

Diese Seite verwendet Cookies und Google Analytics. Lesen Sie dazu mehr im Datenschutz
Schliessen!
© Rosa-Alscher Gruppe

Add your Content here

Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. Donec pede justo, fringilla vel, aliquet nec, vulputate eget, arcu.